Dockyard Berlin: Anspruchsvoller Brandschutz für innovative Architektur
Mit dem Projekt Dockyard Berlin ist im Berliner Osthafen ein architektonisch und technisch außergewöhnlicher Bürokomplex in Holz-Hybrid-Bauweise entstanden.
Unsere Expert*innen der Abteilung Brandschutz in Berlin waren dabei für die brandschutztechnische Planung der anspruchsvollen Holz-Hybrid-Konstruktion verantwortlich.
Ziel war es, maximale Sicherheit mit hoher architektonischer Qualität und wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden. Dafür entwickelten wir unter anderem eine Entfluchtungssimulation mit verschiedenen Varianten, um die optimale Ausdehnung der Verkehrsflächen innerhalb des Gebäudes zu bestimmen. Gleichzeitig konnten die maximal zulässigen Personenbelegungen sowie die erforderlichen Treppenlaufbreiten wirtschaftlich und sicherheitsorientiert definiert werden.
© Stefan Müller
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Ein weiterer wesentlicher Bestandteil war die Entwicklung eines natürlichen Entrauchungskonzepts. Durch rechnerisch ermittelte öffenbare Fassadenbereiche konnte auf eine kosten- und wartungsintensive maschinelle Entrauchungsanlage verzichtet werden. Gemeinsam mit Tchoban Voss Architekten und Prof. Dr. Sven Huismann entstand eine innovative Fassadenlösung mit seitlichen Lüftungsspalten zur Rauchableitung – trotz hoher Anforderungen an Schallschutz und Flexibilität der Mietflächen.
In Kombination mit der flächendeckenden Brandmelde-, Alarmierungs- und automatischen Löschanlage konnten großzügige, zusammenhängende Flächen mit hoher gestalterischer Qualität realisiert werden.
Wir bedanken uns bei allen Projektbeteiligten, allen voran beim Bauherrn Pecan Development GmbH, für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem innovativen und anspruchsvollen Leuchtturmprojekt!
© Stefan Müller
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